Sikkim: Meine Anreise in das Bamboo Retreat Hotel in Sikkim, Indien

Manchmal ist schon die Anreise ein kleines Abenteuer…

Mit dem Flieger geht es von Delhi nach Bagdogra – ein interessanter Flug liegt vor uns – bei guter Sicht kann man hier wunderbar das Himalaya Gebirge bestaunen. Nach knapp zwei Stunden lande ich auf dem kleinen Flughafen Bagdogra und bekomme auch ohne Problem meine Koffer. 

Sikkim: Meine Anreise in das Bamboo Retreat Hotel in Sikkim, Indien

 

Aussenansicht Bamboo Retreat Hotel

 

Umgeben von einem riesig angelegten Garten, gemütliche Zimmer und einen tollem Blick auf das Himalaya-Gebirge in Sikkim, freue ich mich auf die nächsten Tage. 

Mein Ausflug zum Kloster Rumtek, Sikkim

Nach einem leckeren Frühstück machen ich mich mit meinem Guide auf dem Weg zum Kloster von Rumtek. Die Begleitung durch einen Guide ist wirklich sinnvoll, nicht nur das die Strecken recht weit sind und ich viel auf den Fahrten erfahre, auch bie den einzelnen Sehenswürdigkeiten bin ich immer bestens informiert durch meinen Guide. Die meisten Giudes vom Hotel kommen direkt aus Sikkim und können so viel über die Kultur und Bräuche berichten. So erfahre ich nicht nur tolle Geschichten sondern lerne auch viel über die verschiedenen Religionen und verschiedenen Stämme im Königreich Sikkim.

Das erste Kloster in Rumtek wurde vom 9. Karmapa errichtet. Es diente als Kloster der Karma-Kagyü-Linie, verfiel aber mit der Zeit zu einer Ruine. 1959 floh der 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje, mit einem Gefolge von über 160 Lamas, Mönchen und Laien von Tibet über Bhutan nach Sikkim, um die Lehren des tibetischen Buddhismus vor der Zerstörung zu retten. 

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Er wählte Rumtek als seinen neuen Sitz und baute das Kloster neu auf und errichtete oberhalb des alten Klosters das neue Kloster Rumtek, von welchem auch das Bild ist. 1966 weihte der 16. Gyalwa Karmapa das neue Kloster ein. Oberhalb des Klosters wurde in den 1990er Jahren das Gebäude einer Klosteruniversität errichtet. Dieses Gebäude wurde durch das Erdbeben 2011 erheblich beschädigt.

Das Kloster liegt ca. 25 km von Gangtok entfernt, die Fahrtzeit vom Hotel dauert ca. 90 Minuten. 


Jeden Abend gab es ein grandioses 3-Gänge Menü. Die Speisen werden alle frisch zubereitet, meistens in kleinen Schüsseln serviert. Neben Fleisch, frischem Gemüse aus dem Garten und tollen Gewürzen, überzeugten mich die täglich wechselnden Nachspeisen. 

Darjeeling, Toy Train und Teeplantagen, meine Indien Reise

Abschied von Indien

Ausgeschlafen und nach einem kleinem Frühstück sage ich Tschüss zum Bamboo Retreat Hotel in Sikkim – aber ich komme wieder das steht fest. Es gibt noch so viel hier zu sehen und als Ruhe Oase ist dieser Ort einfach unvergleichbar! Weiter nach Darjeeling, den letzten Ort meiner Reise. 

Darjeeling weit mehr als Tee!

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Ich bin sehr gespannt auf diesen Platz Erde. Auf dem Weg dort hin machen wir einen Stop bei Temi-Tee, wandern durch die Teeplantagen, spontan machen wir einen Besuch in der Fabrik und dürfen sogar an einer kleinen Teeverkostung teilnehmen. Insgesamt arbeiten über 1.000 Menschen in der Plantage, Temi-Tee gehört zu den größten Teeproduzenten in Sikkim. 

Geschichtlicher Hintergrund: 
Der Teeanbau in Darjeeling geht auf den Engländer Archibald Campbell (1805–1874) zurück. Er experimentierte als Erster mit verschiedenen Teesorten in seinem Privatgarten im Darjeeling-Gebiet. Im Jahr 1841 brachte Campbell von seinen Forschungsreisen als Botaniker Teesamen aus der Region Kumaun mit und begann Tee in der Nähe seiner Residenz Beechwood in Darjeeling auf experimenteller Basis anzubauen. Ende der 1840er Jahre wurden auf Anweisung der Regierung zahlreiche Teeexperten in die Region gesandt und konstatierten bereits die ersten Erfolge von Doktor Campbell. Da zu diesem Zeitpunkt das Gebiet um Darjeeling dünn besiedelt war, beschloss die englische Besatzungsmacht, Arbeitskräfte aus dem Grenzgebiet zu Nepal anzusiedeln, die sich um das Pflanzen, Pflegen, Ernten sowie Verarbeiten kümmern sollten.

Es entstanden 1866 die ersten rund 30 Teegärten, die danach weiter ausgebaut wurden. Der Erfolg führte bereits 1864 zur Gründung der Darjeeling Company, die 1896 in Darjeeling Consolidated Tea Company umbenannt wurde.

Die Darjeeling-Teeindustrie beschäftigt heute ungefähr 75.000 Arbeiter, von denen rund ein Viertel als Saisonarbeiter in der Erntezeit von März bis November auf den rund 18.000 Hektar großen Anbauflächen eingesetzt werden.

Perfekt organisierte Reise mit tollen Hotels!

Wir übernachten im schönstem Hotel in der ganzem Stadt, dem Windamere Hotel. Es befindet sich auf dem Observatory Hill, einem bekannten Wahrzeichen. Das Windamere Hotel bietet tatsächlich höchsten Luxus im Kolonialstil, die Zimmer sind allerdings doch mit TV und WLAN ausgestattet . Jedes Zimmer hat auch einen Sitzbereich mit Sofa und verfügt über ein eigenes Bad und Blick in den Garten. Ein eigener Kamin wird am Abend angezündet und sogar eine Wärmflasche gibt es kurz vor dem Schlafen gehen. 

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Wir werden herzlich von der kanadischen Eigentümerin begrüsst und geniessen später gemeinsam ein exzellentes Abendessen mit Wein und Steak. 

Gleich nach der Ankunft und einer erfrischenden Dusche besuchen wir ein Tibetisch-Buddhistisches Kloster gleich neben dem Hotel. Am Eingang hängt eine große Glocke, diese wird von jedem Besucher geläutet. 

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Am Marktplatz herrscht ziemlich Trubel, es wird an Ständen Essen zubereitet, Maiskolben gegrillt und die Kinder reiten auf Eseln. Wir wandern durch die Stadt, besuchen Teegeschäfte, Schmuckläden und genießen das Treiben der vielen farbenfroh gekleideten Menschen. In einem Buchladen kaufe ich mir ein indisches Kochbuch, und ein paar Ohrringe als Andenken.

Ein Erlebnis in Indien: Die Schmalspurbahn Toy Train

Der „Toy Train“ am Bahnhof und der Kangchendzönga in weiter Ferner sind das Highlight des Citywalks. Leider war die Zeit viel zu kurz, um die umliegenden Teeplantagen zu besuchen. Ich verspreche aber bei der Abreise am nächsten Tag, dass ich wieder kommen werde und mir dann mehr Zeit nehme. 

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Ein wenig traurig trete ich am nächsten Tag den Weg zum Flughafen nach Bagdora an. Im Oktober geht es dann wieder nach Indien, gestartet wird wieder in Delhi, danach geht es aber nach Mumbai und weiter nach Goa. Auch die nächste Reise lasse ich sehr gerne von Helen Kämpf planen und mit wertvollen Tipps versehen. Herzlichen Dank an Terralaya Travels und das Bamboo Retreat Hotel Team für die gute Organisation meiner Reise.

Sikkim, Gangtok und eine Lepcha Siedlungen erleben – diese Rundreise in Nordost Indien ist so, wie ich es mir erträumt habe!

So kann auch Ihre Rundreise durch Indien aussehen, ein paar Tage in Sikkim am Fuße des Himalayas genießen Sie die Gastfreundschaft im Bamboo Retreat Hotel bevor Sie sich in das Abenteuer eines Home Stays machen. Die Homestays werden alle von uns handverlesen und versprechen Ihnen einen ganz anderen Einblick in das Leben der menschen in Nordost Indien.

Vielen Dank an Gesine, die diesen schönen Artikel für uns verfasst hat:

Ausgeschlafen und mit einem gutem Frühstück im Bauch steht heute der Besuch einer Lepcha-Siedlung sowie der Stadt Gangtok (Nordost Indien) auf den Programm. 

 

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Eine Rundreise in Sikkim ist beeindruckend. 

Ich bewundere Sikkim. Mein Führer erzählt mir über Kultur, Leben und auch über den Landbau in Sikkim. Die Vision „100 Prozent Bio-Landbau“ hatte Shri Pawan Chamling ins Leben gerufen, ein Bauernjunge aus  Sikkim, der eine steile politische Karriere hingelegt hat und jetzt Ministerpräsident des Bundesstaats ist.

 

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Die Fahrt über die Straßen ist oft holprig und dauert. Oft hüpfen Affenfamilien über die Straße, es wird gebaut, neue Brücken, neue Straßen. Viel Wald, viel Bäume, Bäche, Flüsse und auch Wasserfälle mit kristallklarem Wasser. . .

Mich faszinieren die idyllisch anmutenden Terrassenfelder und die Bauernhöfe, die an steilen Hängen in schwindelerregender Höhe zu sehen sind.

Dass in Sikkim seit 2016 ausschließlich Bio-Landbau betrieben wird, geht auf die Initiative von Shri Pawan Chamling zurück. Chamling wuchs auf einem Bauernhof auf und ging als Erwachsener in die Politik.

Bio-Tee und Bio-Kardamom zählen zu den Haupt-Exportartikeln

Mein Führer erzählt mir, dass Sikkim bekannt ist für seinen schwarzen Kardamon. Er hat ein herbes rauchiges Aroma und ist größer als der grüne Kardamon. 

Auf dem Weg zu 100 Prozent Bio war es auch wichtig, eine Zertifizierung zu etablieren und einen Markt für die erzeugte Ware aufzubauen. Heute werden alle Farmen nach internationalem Standard zertifiziert. Der einzige große Landwirtschaftsbetrieb, die staatlichen Temi-Teegärten, sind seit Kurzem sogar Fairtrade-zertifiziert. Auf dem Weg nach Darjeeling machen wir eine Tee-Walk, eine Wanderung durch die Teeplantagen und besuchen diese Fabrik. 

Weiterpunkt auf der Indienrundreise: Besuch in Gangtok

Mit 30.000 Einwohner ist die Hauptstadt Gangtok die größte Stadt des Bundesstaates Sikkim hoch oben im Nordosten Indiens.
Insgesamt hat Sikkim 650.000 Einwohner. In Gangtok wurde ein ein eigner Bio-Markt aufgesperrt, um die hier erzeugten Produkte zu verkaufen. Ich empfinde die Stadt als sehr lebendig, überall gibt es Geschäfte mit Kleidung, Schuhen und Lebensmitteln. 

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Nach einer Stunde fahrt durch eine wunderbare Landschaft stoppt das Auto. Gemeinsam mit dem Führer geht es durch terrassierte Reisfelder zu einer Lepcha-Siedlung. Wunderschöne Fahnen wehen im Wind, und ich kann garnicht genug davon bekommen, Bilder zu machen.
Der anschliessend Besuch eines Dorfschamanen mit Willkommenszeremonie wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die Zeremonie hat nicht lange gedauert, trotzdem spürt man die Kraft und die Ruhe. 

Zurück im Bamboo Retreat Hotel wartet heute wieder ein spezielles Wellnessprogramm auf mich. Ein paar Meter vorm Haus gibt es ein Hot Stone Bad. Die Steine werden in einem offenen Feuer erhitzt und dann ins Wasser gelegt. Das ganze Bad ist mit Blumen aus dem eigenen Garten gefüllt, unglaublich schön, in einem Meer voll bunter Blütenpracht zu liegen. EMPFEHLENSWERT! 

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Frisch geduscht, geniesse ich das Abendessen mit einem Gericht aus Kartoffeln, Gemüse, frischem Hühnerfleisch und einem Reispudding als Nachtisch. Sehr müde, aber glücklich falle ich danach sofort ins Bett. 

Abenteuer Home Stay in einem Bhutia Dorf

Am nächsten Tag muss ich leider bereits vom Bamboo Retreat Abschied nehmen – da ich die nächste Nacht in einem Homestay übernachte, müssen wir bereits früh los. 

Während der Rundreise durch Indien machen wir immer Stopps. Und auch auf diesem Stück, da ich immer wieder Bilder von der Landschaft fotografieren möchte. Ich kann manche Momente gar nicht in Worte fassen, Sikkim hat etwas Magisches an sich. Auf der Fahrt zu der Familie besuchen ich den „Buddha Park“ von Ravangla. Im Inneren des Buddha wird die „Geschichte des Buddha“ durch gemalte große Bilder erklärt. 

Am späten Nachmittag kommen wir dann im Bhutia-Dorf unterhalb von Ravangla an. Der Empfang ist herzlich, die Zimmer sind groß und gemütlich. Die Dame des Hauses bereitet Tee für uns zu und mit einer Art von Chips werden an den Tisch in die Küche gesetzt. Die Dusche tut gut nach der Tagesreise. Das Abendessen ist reichlich und wird frisch zubereitet: Selbst angebautes Gemüse aus dem Garten, Fleisch und natürlich Nachspeise. Die Küche ist gemütlich und ich fühle mich sehr wohl. 

Nach dem Essen gibt es noch Tanz und Gesang in traditioneller Kleidung. Man tanzt im Kreis, singt dabei und hat Spass – am Schluss werden wir auch zu mittanzen aufgefordert, was wir mit viel Freude auch tun.

Um 21 Uhr liege ich bereits todmüde im Bett und geniesse die Stille. Der Strom im Dorf ist kurze Zeit später ausgeschaltet. 

Vielen Dank für die unglaubliche Rundreise und tolle Organisation an das Bamboo Retreat Hotel und Terralaya Travels

Indien – Fakten für die Reise

Zahlen, Daten, Fakten für deine Indien Reise
Ein erster Überblick über das Reiseland Indien

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Essen und Trinken in Indien

Die Indische Küche ist vielseitig und aufregend gewürzt. In Restaurant ist die grundlegende Entscheidung zwischen „meat“ oder „ vegetarian food“. Der Hauptunterschied zwischen den Regionen:

Nord Indien: Für nordische Küche ist es typisch, dass mehr Brot als Reis, und viel mehr Fleisch, insbesondere Ziege und Lamm gegessen wird. Eine Spezialität sind die Tandoori – Gerichte aus dem Lehmofen und Samosas, gefühlte Teigtaschen. 

Ostindische Küche: hier wird sehr viel Thalis gegessen, Töpfe mit Huhn, Fisch, Linsengerichte und Gemüse-Currys. Reis und Naan dazu. Thalis bedeutet, dass die Töpfe solange nachgefüllt werden bis man satt ist. Zum Schluss gibt es noch Khir, ein aromatischer Reispudding. 

Südindische Küche: Der Reis ist hier Grundnahrungsmittel, dazu kommt viel Fisch und Kokosmilch. Abseits der Küste wird vor allem Biryanis, Reisgerichte mit Gemüse, Nüssen, Chili, manchmal auch Rosinen und natürlich Fleisch gegessen. 

Die Westindische Küche wird je nach Region von Minderheiten geprägt. Christen essen Schwein und Rind, ansonsten kommt Hirse, Linsen oder eher vegetarische Gerichte auf den Tisch. 

Mineralwasser ist das bevorzugte Getränk in Indien, neben Softdrinks und Säfte. Bier und Wein kostet fast so viel wie die ganze Mahlzeit. Nicht jedes Lokal darf Alkohol ausschenken. Nach dem Essen wird oft Chai getrunken. 
Ganz viele Infos zu den typischen indischen Getränken gibt es gleich hier.

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Geld und Kreditkarten in Indien

Die indische Währungseinheit ist die Rupie. Ein Euro entspricht rund 80 INR. Rupien dürfen weder ein noch ausgeführt werden! Geldautomaten sind nur in Städten zu finden, Kreditkarten werden in größeren Hotel und Restaurants akzeptiert. Da gerade in dörflichen Gebieten das Internet jedoch nicht gut ausgebaut ist oder stark schwankt kann eine Kreditkartenzahlung nicht immer garantiert werden!

Gesundheit, Impfungen für Indien

  • Impfungen sind nicht Pflicht. Gut ist ein Schutz gegen Tetanus und Polio.
  • Kein offenes Wasser trinken, „Koch es, schäl es oder lass es!“ Ist die Regel für Obst und Gemüse.
  • Sonnenschutz darf man nicht vergessen. 
  • Wir empfehlen immer sich rechtzeitig vor der Reise mit einem Tropenmediziner zu besprechen welche Impfungen wichtig und notwendig sind. Dies kommt auch sehr auf die Gebiete an die Sie bereisen möchten und die Wahl der Hotels. E
  • Erste Informationen zur Sicherhei und aktuellen Meldungen gibt es auch immer beim Auswärtigen Amt.

Geografie und Einwohner Indien

Indien ist knapp 3,3 Mio. Km2 groß und das sechstgrößte Land der Erde. Indien hat 15200 km Grenz- und davon 7516 km Küstenlinien. Indien beherbergt 1,3 Mrd. Menschen und ist damit nach China das bevölkerungsreichste Land der Welt. Das Durchschnittsalter in Indien liegt bei 24,7 Jahren. Mehr als 80% sind Hindus, gut 10% Moslems, 2,6% Christen, der Rest verteilt sich auf Sikhs, Buddhisten und 0,4 % Jains. 

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Politik und Wirtschaft Fakten zu Indien

Indien, besteht aus 28 Bundesländern, ist seit seiner Unabhängigkeit die größte parlamentarische Demokratie weltweit. Das indische Parlament wurde nach britischem Vorbild in Unter- und Oberhaus gegliedert und hat gesetzgebende Gewalt. Wahlberechtigung gilt ab 18.Jahren und das Staatsoberhaupt ist der Präsident. 
Indien liegt, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, mit mehr als 2400 Mrd. € an 7.Stelle der Volkswirtschaft der Welt. Das Meister wird in Mumbai erwirtschaftet. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind der Dienstleistungssektor inklusive IT, Schwerindustrie und Agrarwirtschaft. 

Sicherheit in Indien

Wertsachen am Besten im Hotel lassen, Frauen sollten sich nicht zu aufreizend kleiden und auch nicht Nachts alleine unterwegs sein. Weitere Informationen gibt es immer aktuell beim Auswärtigen Amt.

Telefon und Internet 

Das Internet funktioniert in Indien (meist :-)) ohne Problem, in vielen Hotels gibt es bereits WLAN. Roaming – Gebühren unbedingt vorab mit dem Telefonanbieter abklären. In ländlichen gebieten schwankt das Internet meistens sehr und oft kann keine stabile Verbindung abgebaut werden.

Verhalten

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Bei der Bekleidung sollte man auf kurze und offenherzige Kleidung verzichten. Der Bettler ist in Indien ein Berufstand. Kinder sollte man nichts geben, den wenn sie so mitverdienen gehen sie nicht in die Schule. Drogen sind in Indien absolutes Tabuthema.

Die Familie ist das Zentrum in Indien. Oft leben drei Generation in einem Haus. Ist man bei einer Familie eingeladen, bringt man immer ein Gastgeschenk mit, in traditionellen Familie speist der Gast zuerst, dann der gastgebende Mann, der Rest der Familie am Ende. Fotografieren ist in Indien erlaubt, man sollte aber immer die Person fragen ob es Ihr recht ist. Schausteller oder Schlangenbeschwörer verdienen jedoch ihr Einkommen damit. Paare sollten in der Öffentlichkeit nicht in Hand in Hand gehen, noch küssen oder Zärtlichkeiten austauschen. 

Reisen in Indien – welche Transportmittel gibt es?

In Indien ist das Weiterkommen immer und überall ein großes Thema. Hier mal eine Auflistung wie man sich in Indien fortbewegen kann. 

1. Tiertransport

Staubige Strassen findet man in Indien überall. Gerade wäre das Ziel garnicht so weit weg, aber der nächste Bus fährt erst in einer Stunde. Da kommt der Bauer mit dem nettem  Turban und der Kuh gerade recht.  Ein echtes Erlebnis. Auf dem steilem Weg hinauf zum Fort Amber sitzt man dagegen gemütlich auf einer gepolstert Sitzbank auf 3t Lebensgewicht. Eine Kamelsafari, etwa in der Wüste Thar, hat den Vorteil von Abendteuer, Einzigartigkeit, Entschleundigung. 

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2. Nostalgie pur – Zugfahrt

65.000 km Schienenstränge führen durchs Land. Günstiges ist es ganz sicher, Plätze sollte man im Voraus reservieren. Der Mountain Railways of Indien trägt die Auszeichnung seit 1999 und fährt in die verschiedenen Regionen und was dazukommt alle Züge wurden noch während der britischen Kolonialzeit gebaut. (Hier noch eine Geschichte zum Toy Train!)

3. Kettuvalam – Das genähte Boot.

Schiffstypen gibt es viele in Indien, auch kein wunder bei 900 km Wasserwege. „genähtes Boot“ weil die Planken früher mit Kokosfaserseilen zusammengebunden und mit Cashew-Öl abgedichtet wurden, ohne Nägel oder Verbundstoffen. Damals wurden noch Reis und Baumaterial durch die Kettuvalam transportiert. Heute ist zwar jedes Boot mit Nägel versehen, die Fahrt bleibt aber immer noch romantisch. 

4. Ambassador-Taxi 

4 Mio. mal gebaut und häufig als Taxi im Einsatz, tuckert das Abby durch Indien wie einst der Käfer durch Deutschland. In vielen Fällen sind die Taxis sehr altmodischen Taxametern ausgestattet, wodurch lästiges Verhandeln mit dem Fahrer nicht nötig ist. Es bleibt trotzdem zu hoffen, dass der Fahrer den Zielort kennt. 

5. Trishaw

Mopedtaxi, Motorische, Triketaxi oder TukTuk. Fast immer ein großartiges Erlebnis. Man braucht aber keine Angst haben, denn die Fahrer beherrschen ihr Fahrzeug, auch wenn es manchmal ganz schon knapp ist. 

6. Rikscha 

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In Indien verkehren die meisten Rikscha weltweit. Erfunden wurden das Transportmittel von den Japanern. Die Fahrradrikscha wurden vielfach aus den Großstädten entfernt. Für viele Inder ist die Rikscha die Einnahmequelle der Familie. 

Mein Fazit zu den Verkehrsmitteln in Indien: 

Jedes dieser Fahrzeuge ist ein echtes Erlebnis, besonders beeindruckt war ich von den Fahrten mit den TukTuk. Man gewöhnt sich schnell an die zügige Fahrweise, auch wenn es manchmal ziemlich knapp war, hatte ich immer das Gefühl, dass ein Unfall hier nicht so schnell passiert. Also, rein ins Abenteuer! Wenn du eine wirklich gute Organisation für deine Reise suchst, empfehle ich dir von Herzen Terralaya Travels!

Gebetsfahnen – tibetische Windpferde in Indien

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Die Reihenfolge der Farben und was das zu bedeuten hat

Gebetsfahnen sind besondere Merkmale im tibetischen Kulturraum. Der tibetische Begriff „rlung rta“ (ausgesprochen „lungta“) bedeutet zu deutsch „Windpferd“. Der Begriff spiegelt demnach wieder, was mit den bunten Fahnen symbolisch bezweckt wird. Die auf den jeweiligen Fähnchen bedruckten Gebete in Form von Mantras sollen mithilfe des Windes dem Himmel zugetragen werden. Dazu werden die Fahnen im freien aufgehängt und bis zu ihrer vollständigen Verwitterung dem Wind ausgesetzt. Erst so „erreichen“ die Gebete den Himmel. Besonders auf Bergpässen und Berggipfeln sind diese im Himalaya oft vorzufinden. Natürlich dürfen die Gebetsflaggen auch nicht an buddhistischen Tempelanlagen in Nepal fehlen, die unter Einfluss der tibetischen Kultur stehen.

Oft ist auf den jeweiligen Fähnchen auch das tibetische Windpferd selbst mit abgebildet. Mithilfe der Windpferde sollen die Gebete noch wirksamer den Himmel getragen werden.

In den vier Ecken der rechteckigen Fähnchen befinden sich auch häufig weitere Tiersymbole. Diese sogenannten Symboltiere verkörpern die vier Himmelsrichtungen und umrahmen das Windpferd im Zentrum – wieder einmal die Zahl 5.

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Die vier Symboltiere sind der Garuda (halb mensch-, halb adlergestaltiges Reittier), der Drache, der Tiger und der Schneelöwe.

Nichts ist bei den Gebetsfahnen dem Zufall überlassen. Hinter dem bunten Chaos steckt viel Symbolik. Die Gebetsfahnen sind immer – sofern die Symbolik der Farbe verwendet wird – in einer Reihenfolge von fünf Fähnchen in den Farben Blau, Weiß, Rot, Grün und Gelb! Jede Farbe steht für ein explizites Element der Welt. Blau symbolisiert den Himmel, Weiß symbolisiert die Luft, Rot steht für das Feuer, Grün steht für das Wasser und Gelb verkörpert das Erdelement. Selbst die Zahl fünf trägt eine wichtige Symbolik im tibetischen Buddhismus in sich. Sie verkörpert das Zentrum und die vier Himmelsrichtungen, von denen es ausgeht. Auf den Gebetsfahnen selbst sind buddhistische Symbole sowie Gebete bedruckt. Häufig kommt dabei das bedeutendste tibetische Mantra „Om Mani Padme Hum“ in ihnen vor. Im tibetischen Buddhismus steht das Mantra „Om Mani Padme Hum“ als Ausdruck der grundlegenden Haltung des Mitgefühls gegenüber allen Lebewesen.

Mein persönliche und Lieblingsplatz war überhalb vom Kloster Rumtek Dharma Chakra Centre ein paar Schritte bergauf und man steht mitten in einem Meer von Gebetsfahnen, sowie hier habe ich an keinem anderen Platz in Indien gesehen. Nehmt Euch die Zeit, und setzt auch zwischen den vielen Gebetsfahnen und geniesst den Moment, er war für mich unvergesslich. 

Abwarten und Tee trinken – typische Indische Getränke

6 indische Getränke von Lassi bis Chai

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Zitronen-Limonade

Zitronen stammen aus Indien und Limonade wurde von Indern erfunden. Du findest an allen möglichen und unmöglichen Orten einen Stand für frisch gepresstes Lemon Soda.

Lassi

Das Joghurt-Getränk mit Gewürzen kennt jeder. Neben Plain Lassi gibt es auch mit Fruchtsäften gemischtes Lassi, z.B. Banana Lassi oder Mango Lassi.

Milchtee

Niemand sagt Milchtee in Indien. Du sagst einfach nur Tee, also Chai. Daß der Tee mit Milch und viel Zucker serviert wird ist eh klar. Hier gibt es noch mehr Informationen über Tee und die wohl bekannteste Tee Region Darjeeling.

Masala Tee

Masala heißt gewürzt. Ein Masala Tee ist ein regional unterschiedlich gewürzter Milchtee. Manchmal superlecker, manchmal gewöhnungsbedürftig.

Schwarztee mit Zitrone

Neben dem allgegenwärtigen Milchtee siehst du auch Chai-Wallahs mit schwarzem Tee mit Zitrone. Morgens sind sie häufiger.

Zuckerrohrsaft

Wenn du einen Stand siehst an dem jemand wortwörtlich am Rad dreht, ist das der Zuckerrohr-Stand. Der Saft aus dem Zuckerrohr ist vor allem süß.

#indien #teetrinken #goodtimes #jetzt #talktome

6 Tipps für Delhi – diese Sehenswürdigkeiten darf man nicht verpassen

Die Stadt ist in mehrere Bereiche eingeteilt, am ehesten wird zwischen der Altstadt, Old Delhi, und den neueren Gebieten, New Delhi, unterschieden. Da die Metropole mit 20 Millionen Einwohnern erstmal überfordernd wirkt, hier meine Tipps. 

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Lotus Tempel

Der zentrale Saal des Tempels ist rund. Sein Durchmesser bildet 75 Meter. Gleichzeitig können 1.300 Menschen im Saal, dessen Deckenhöhe 31 Meter beträgt, darin Platz finden. Innerhalb des Tempels gibt es keine Malereien und Fresken. Nach der Meinung der Schöpfer soll kein überflüssiger Schmuck die Gläubigen von Gebeten ablenken. Täglich besuchen paar Tausende Menschen den Tempel. An den wichtigen buddhistischen Feiertagen besuchen bis zu 150.000 Menschen pro Tag den Tempel. Seit der Eröffnung und bis Gegenwart haben schon mehr als 50 Millionen Menschen aus der ganzen Welt den Lotustempel besucht. Mein Lieblingsplatz in Delhi. 

Bei weitem nicht alle weltweit bekannte Tempel waren vor mehreren Jahrhunderten aufgebaut. Der Bau des neben New-Delhi gelegenen Lotustempels wurde im Jahre 1986 beendet. Das ist einer der schönsten und ungewöhnlichsten Tempel Indiens. Der Name des einzigartigen religiösen Bauwerks spiegelt seine Hauptbesonderheit vollkommen wider. Von außen erinnert der Tempel an die riesige Lotusblume, die mit den schönen Becken und der schönen Landschaft umgeben ist. Abends ist der wichtigste buddhistische Tempel Indiens mit der wundervollen Kunstillumination beleuchtet, deshalb begeben sich viele Touristen zum Tempel am Abend.

Beim Tempelbau wurde die seltene schneeweiße Marmor verwendet, aus dem die riesigen „Blumenblätter“ der Lotusblume erschaffen waren. Seit der Eröffnung gilt der Lotustempel als die markante architektonische Sehenswürdigkeit des Landes und wurde mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnet. Die einzigartige Außengestalt ist nicht die einzige Besonderheit des Tempels, dessen Innenausstattung genauso wundervoll ist.

Hauz Khas Village

Ich muss zugeben, ich habe mich für einen sanften Start für meinen Urlaub in Delhi entschieden. Hauz Khas Village im Süden bietet einen guten Einstieg. Umgeben von malerischen Ruinen, grünen Seen und Parks, ist es bei jungen Indern wegen seiner Geschäfte, Restaurants, Bars und auch Clubs sehr beliebt. Die Straßen sind verwinkelt und nicht asphaltiert, ein paar Kühe gibt es auch zu sehen und Trubel herrscht überall. Dennoch ist Hauz Khas Village eine sehr abgeschwächte Form ganz Delhis, da der Verkehr geringer, die Luft weniger stark belastet und alles etwas entschleunigter ist.

Qutb Minar

Ebenfalls im Süden Delhis liegt der Gebäudekomplex um Qutb Minar, einem Siegesturm und ehemaligen Minarett. Die Anlage, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, ist sehr weitläufig und super gepflegt, sodass ich dort ein paar Stunden verbracht habe. Im Schatten der Bäume lässt sich außerdem eine schöne Picknickpause einlegen. Allerdings gibt es auf dem Gelände keine Verkaufsstände, sodass ein bisschen Proviant eingepackt werden sollte. Vorsicht nur mit den Streifenhörnchen. Sie sehen sehr süß aus, wenn sie allerdings Nahrung riechen, gewinnt der Hunger gegen ihre Scheu und Kekse oder andere Leckereien befinden sich in akuter Gefahr angeknabbert oder entführt zu werden.

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Khan Market

Ein zentral gelegener Lieblingsort vieler junger und eher wohlhabender Bewohner Delhis ist der Khan Market unweit des India Gates. Hier gibt es einige schöne Geschäfte zum Stöbern, genauso wie liebevolle Cafés und Restaurants, um sich zu erfrischen oder den Tag ausklingen zu lassen. In den Läden dort habe ich auch ein paar günstigere und sehr schöne Andenken an die Stadt und meinen Urlaub in Delhi gefunden.

Old Delhi, Jama Masjid

Nach ein paar Tagen Eingewöhnungsphase empfehle ich komplett in Delhi einzutauchen. Dafür ist ein Besuch in den verwinkelten Gassen Old Delhis unerlässlich. Das gehört eben zu einem richtigenUrlaub in Delhi dazu! Statt Autorikschas und Taxen fahren hier hauptsächlich Fahrradrikschas und Motorräder durch die Gegend. Jede Ecke des Marktes hat sich auf ein bestimmtes Sortiment spezialisiert, sodass es Gassen von Geschäften ausschließlich für Hochzeitskarten, Stoffe, Büromaterialien oder Gewürze gibt. Die kleinen Sträßchen verjüngen sich immer weiter, je tiefer man in ihr Geflecht eindringt. Motorräder und Roller finden ihren Weg jedoch auch durch die schmalste Stelle. Ich war immer dafür gewappnet im Notfall zu Seite springen zu können.

Zwischen den engen Gassen Old Delhis und dem imposanten Red Fort liegt die Jama Masjid, die größte Moschee Indiens. Sie besteht aus beeindruckend dicken Mauern und 2 Minaretten mit wundervoller Aussicht. Es gibt allerdings keinen geschlossenen Innenraum, da pragmatisch draußen gebetet wird. Der Boden heizt sich im Laufe des Tages so sehr auf, dass das Laufen nur noch auf den schmalen Teppichen, die wie Gänge ausgelegt sind, möglich ist. Die Aussicht auf die ganze Stadt von den obersten Türmen ist es aber wert den Hof zu überqueren und hinaufzusteigen.

Lodi Gardens

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Die Lodi Gardens sind eine sehr große und wunderschöne Parkanlage inmitten Delhis, die sehr gut gepflegt ist und darüber hinweg täuscht, dass ein paar der ärmsten Viertel in unmittelbarer Nähe liegen. Reizvoll sind sie dennoch, besonders durch die alten Mausoleen, die überall im Park verteilt sind. Ich fand es immer wieder schön, frisch verliebte Paare zu entdecken, die die Gärten nutzen um sich ungestört zu treffen.

Rikscha fahren

Auch wenn es ein Klischee ist: Bei eurem Urlaub in Delhi unbedingt Rikscha fahren! Es ist aufregend, laut, spannend, stickig, rumpelig, schnell und ich habe mich immer wieder gefragt, wie der Fahrer es schaffen will, sich durch die kleinste Lücke zu zwängen. Er hat es immer geschafft. Rikscha fahren ist von unserer Vorstellung der geregelten Fortbewegung so weit entfernt wie nur möglich und genau deshalb würde ich es jedem empfehlen. Das Gefühl Delhis ein bisschen in sich aufzusaugen geht am besten durch eine kleine grün-gelbe Autorikscha. Wichtig: Immer vorher einen Preis aushandeln.

Obwohl ich nur 4 Wochen in Delhi war, hat mir die Stadt Lust auf mehr gemacht. Auf mehr Indien, mehr Wissen über den Subkontinent, mehr Kontakte mit Indern und darauf mehr zu lernen. Mir wurde von vielen anderen Reisenden empfohlen Delhi lieber zu meiden und mich auf die Landschaft oder religiöse Stätten im Umland zu konzentrieren, da die Hauptstadt zu anstrengend, zu ungewohnt sei. Ich muss aber sagen, dass gerade der große Unterschied zu europäischen Städten und die ständigen Überraschungen, die hinter jeder Ecke lauern können, einen besonderen Reiz für mich ausmachen. Das Abenteuer Delhi solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

10 Vorurteile über Indien und was wirklich stimmt

10 Vorurteil & Wirklichkeit
Wir organisieren für unser Gäste sehr viel bereits vor Ihrer Indien Reise und wenn Sie es wünschen, übernehmen wir auch den Papierkram soweit es möglich ist.

Am Abend sitzen wir oft mit unseren Gästen zusammen und haben mal einige Punkte aufgeschrieben, die immer wieder angesprochen werden – viele Punkte sind nur Geschichten, aber manche Dinge die Sie sich kaum vorstellen können passieren hier in Indien wirklich!

1: Das Visum für Indien kostet Zeit, Geld und Nerven

Aber was kostet das Visum für Indien wirklich?
Hier eine Info von unseren Österreichischen Gästen:
Wir haben das Visum in Wien beantragt, Dokumente ausfüllen, 2 Passbilder (im unüblichen Format 50×50 mm), innerhalb von 72 Stunden wurden wir per SMS & Email verständigt, dass unsere Pässe mit Visum abholbereit sind. Kostenpunkt: €100,-

Fazit: Visum für Indien beantragen ist ganz einfach und wir helfen gern!

2: In Indien ist es voll und laut

Indien hat über 1,2 Milliarden Einwohner. Es ist damit nach China das bevölkerungsreichste Land der Welt. Wow! Für einige unserer Gäste sind diese vielen Menschen ein wenig einschüchternd – aber wir kennen auch immer wieder Orte und kleine Städte in der Sie Ruhe finden!
Wikipedia
Auswärtiges Amt

Gäste sagten mir bei einem Abendessen:
Nach meinem Besuch in Seoul kommt mir Delhi nicht besonders voll vor (bis auf die Rushhour). Ich mag allerdings auch Gewusel und habe mich auch in Bangkok oder Peking nie beengt gefühlt. In den Altstädten in Indien ist es meist besonders trubelig – ich mag es sehr. Das wirkt lebendig und es gibt immer was zu gucken.

Fazit: Ja es ist voll und in Indien leben viele Menschen – aber das macht auch das Abwechslungsreiche aus – viele Kulturen, Menschen verschiedener Religionen werden Sie sehen. Viele Farben und Gerüche war nehmen, aber das ist Indien!

3: Welche Tiere gibt es in Indien, heilige Kühe und noch einiges mehr!

Eigentlich sind alle unsere Gäste etwas verwundert über die Kühe in Indien. Und sicher wirkt es etwas fremd, wenn Sie das erstmal die heiligen Kühe in der Stadt sehen. Sonst kennen wir Kühe nur von der Weide, aber in Indien sind sie wirklich überall. Sie sind ganz normaler Bestandteil des Straßenverkehrs und haben immer Vorrang. Aber halten Sie Ausschau nach den vielen anderen Tieren die es in Indien gibt und die Sie sicherlich zusehen bekommen: Neben den heiligen Kühen werden Sie Elefanten mit buntbemalten Gesichtern in Jodhpur sehen, Affen, Hunde, in Abfalleimern stöbernde Ziegen oder Schlangen mit ihren Beschwörern. Wenn Sie raus aus der Stadt und in die Natur gehen, werden Sie viele Wildvögel sehen.

Fazit: Es gibt sehr viele Tiere in Indien – es kommt auf die Region an wo Sie Ihren Urlaub verbringen aber von Tigern, über Nashörnern, Elefanten und den heiligen Kühen aber auch viele große Vögel, werden Sie einige spannende Tiere finden. Halten Sie die Augen auf!

4: Reisen als Frau in Indien, oder die Männer in Indien sind aufdringlich

Hier möchte ich gern die Erfahrungen einer Frau weitergeben, die uns besucht hat, sie ist Europäerin, groß, blond und schön:

Die Schlagzeilen kennt jeder. Ausländische Frauen werden angestarrt oder sogar angefasst. Ja, ich werde angestarrt. Aber nicht lüstern, sondern vielmehr höchst interessiert – von Männern, Frauen und Kindern. Ich komme selbst aus dem Gucken nicht mehr heraus, sehe Frauen mit bunten Gewändern und Männer mit Turban und Vollbart.

Wenn jemand schaut, blicke ich meist zurück und lächele manchmal, einige lächeln zurück. Oder sie winken mir sogar zu. In Dehli war ich einmal – allerdings tagsüber – allein unterwegs. Da wurde ich schon angesprochen, aber nur von Händlern. Das kenne ich schon aus Ländern wie Marokko, Türkei oder auch Österreich.

Fazit: Wie in jedem Land gibt es Ecken die man meiden sollte und auch im Dunkeln sollte man, gerade als Frau, wie in vielen Städten und Ländern nicht alleine durch die Strafen gehen. Unser Gäste fühlen sich sehr wohl und sicher. Wir geben Ihnen gerne Tipps, wo Sie durch die Stadt gehen können und sagen Ihnen ganz ehrlich welche Ecken Sie besser meiden.

5: In Indien ist es immer heiß – Klima in Indien und Hinweise zu den besten Reisezeiten Indien.

Indien ist ein großes Land – mit klimatischen Unterschieden. In Delhi und Rajasthan ist gerade Sommer. In Sikkim war es in der Nacht teilweise frisch und wir musste mit Wolldecken schlafen. Hier ist eine Übersicht vorbereitet zu welcher Zeit die beste Reisezeit in Nord Indien ist – je nachdem was Sie erleben und sehen möchten sollten Sie die Reisemonate abwägen:
Reisezeit

6: Alle wollen mich in Indien fotografieren

Sicherlich werden Sie oft nach einem Foto gefragt. In einigen Ecken, gerade im Nord Osten Indiens, sind Touristen noch nicht so alltäglich, und da fallen Sie vielleicht auch mal auf. Vielleicht geht es Ihnen aber ähnlich und Sie würden am liebsten auch die Frauen in ihren bunten Saris und die Männer mit Turbanen fotografiert.

Mein Tipp: Gehen Sie auf die Menschen zu und fragen Sie nach einem Foto – und wenn Sie gefragt werden, können Sie natürlich auch ablehnen. 

7: Durchfall ist in Indien garantiert

Hier wieder ein Tipp unserer Gäste:
Ich bleibe in den 14 Tagen vom „Delhi Belly“ verschont. Allerdings passe ich auf, trinke z. B. kein Leitungswasser oder esse auch nicht Straßenständen. Ich hatte gelesen, es gebe nur wenig „Washrooms“. In den Hotels ist das natürlich kein Problem, aber auch die Sehenswürdigkeiten und Restaurants haben alle Toiletten. Für die Nutzung muss man oft zehn Rupien bezahlen, dafür also Kleingeld bereithalten. Und einfach immer wieder die Hände waschen!

8: Es ist dreckig in Indien

Stimmt, es ist oft schmutzig: Die Häuser sind teilweise verfallen, die Straßen löchrig, am Straßenrand liegt viel Abfall und eine der heiligen Kühe verputzt schon mal einen Pappbecher.

Gleichzeitig gibt es so viele schöne Dinge zu entdecken: etwa die bunten Kleider der Frauen, prachtvolle Tempel und buntbemalte Laster. Die Gerüche und das Gewusel der Menschen – schauen Sie sich das an und freuen Sie sich über das andere Leben, welches in Indien herrscht.

9: Prächtige Bauten in Indien

Das sagen unsere Gäste
Ich dachte vor der Reise, ich würde nur Hindutempel sehen. Ich bin beeindruckt von den vielen unterschiedlichen Religionen, prachtvolle Paläste, Grabdenkmäler wie das Taj Mahal und Forts.

Mein Tipp: Es gibt unglaubliche Tempel Anlagen in Indien, so viele Kulturen, Religionen und verschiedene Menschen die sich treffen. Schauen Sie vorher welche Haupt Sehenswürdigkeiten Sie auf jeden Fall entdecken möchten und lassen Sie sich Zeit für die vielen kleinen ursprünglichen Tempelanlagen und Kloster.

10: Indisches Essen ist nur scharf 

Absolut nicht! Wir essen auch sehr gerne Süßspeisen und natürlich können Sie die Speisen auch weniger scharf bestellen. Je nach Region fällt das Essen auch sehr unterschiedlich aus. Ein Curry mit Naan Brot schmeckt wirklich traumhaft. Toll ist auch das Thali, in Metallschälchen werden viele verschiedene Gerichte serviert. Desserts wie Gulab Jamun sind zuckersüß und sehr gut. Dazu einen Masala Chai Gewürztee, ein Kingfisher Bier oder einen Lassi. Lesen Sie hier etwas zu den typischen indischen Getränken.

Fazit: Das Neue probieren ist spannend. Gerne bekommen Sie von uns Tipps was Sie in den verschiedenen Regionen unbedingt probieren sollten!

Mein Fazit zu Indien

Lohnt sich Indien als Reiseland? Ja auf jeden Fall – wenn Sie sich auf die Menschen und das Land einlassen werden Sie unvergessliche Erlebnisse sammeln. Kaum ein Land bietet so eine Abwechslung und so viel Kultur und Geschichte wie Indien.

Streckenweise wird Ihre Indien Reise sicherlich ganz anders, als Sie sich Indien vorgestellt haben, aber ich kann Ihnen versprechen, die Menschen, die Farben, die Bauwerke und das Essen werden Ihnen sehr gefallen.

Ihre Helen Kämpf
mit vielen Hinweisen von den Gästen des Bamboo Retreat Hotel

Indien – was Sie erwartet und was Sie wissen müssen

Jeder sollte einmal nach Indien reisen. Das sagte ich einer Kundin, als diese sich für eine Indienreise interessierte. Und tatsächlich. Meine Erzählungen und Erfahrungen haben Sie überzeugt. Nach der Reise habe ich mit der Kundin noch mal telefoniert und sie hat mir verschiedene Artikel zu Ihrer Indien Reise erstellt. Herzlichen Dank dafür!

Willkommen zu dem Reisebericht Indien. Indien – das Land der Kontraste, Farben und Emotionen. Das erste Mal Indien ist immer etwas ganz Besonderes. Welche Seiten von Indien haben überrascht? Welche Orte haben sich für immer ins Gedächtnis eingebrannt? Und was waren die schönsten Momente? Antworten auf diese und weitere Fragen lesen Sie im folgenden Interview. Viel Spaß!

Es war dein erstes Mal Indien. Wie hast du dich auf dieses Land vorbereitet?

Ehrlich gesagt, nicht sehr intensiv. Wir waren mit dem Reiseveranstalter Terralaya Travels unterwegs, Helen Kämpf hat sich um unsere gesamte Reise gekümmert. Klar, man hat von Indien schon irgendwie ein Bild im Kopf, weil man weiß, dass es besonders extrem und besonders intensiv sein muss. Hier können Sie zu den 10 Vorurteilen über Indien mehr lesen.

Bamboo Retreat Hotel - image "Indien - was Sie erwartet und was Sie wissen müssen" 64
Taj Mahal in Agrar, Uttar Pradesh

Beschreib uns kurz deine Reiseroute.

Zuerst haben wir ein paar Tage in Delhi verbracht. Von Delhi ging es mit dem Expresszug nach Agra und dann weiter mit dem Zug nach Jaipur. Wir sind zwei Nächte in Jaipur geblieben, um ausgiebig Zeit für Besichtigungen zu haben. Von Jaipur ging es mit dem Flugzeug zurück nach Delhi, um anschließen nach Bagdogra zu fliegen. Von dort aus wurden wir mit dem Auto abgeholt und nach Sikkim gebracht. Wir haben im Bamboo Retreat drei wundervolle Tage verbracht (Anreise Bamboo Retrat Sikkim) mit einem Besuch in einem Dorf der ursprünglichen Einwohner der Region, buddhistischen und tibetanischen Tempeln und vielen Massagen. Eine Nacht haben wir bei einer Familie in einem kleinen Dorf übernachtet und sind dann weiter in das Tee-Land Darjeeling gefahren, wo wir in einem der wunderbar erhalten Hotel imKolonialstil übernachtet haben (Tee-Land Darjeeling)  – mit Kamin im Zimmer und Wärmflasche im Bett. Eine unglaubliche Reise mit unbeschreiblichen, schönen und farbenfrohen Momenten.

Was war der schöne Moment der Reise?

Es ist sehr schwer zu sagen, den ruhigsten Moment hat ich im Lotus Tempel in Delhi. (6 Tipps für Delhi) Ich mag das Leben in der Altstadt von Delhi, Jaipur hat einige Highlights, speziell den Affen-Tempel. In Sikkim ist die Landschaft einfach unbeschreiblich schön. Ich glaube der Spaziergang durch die Teeplantage war für mich der schönste Moment. Und ganz allgemein fand sich immer wieder ein schier endloses Meer aus bunten Stoffen und Farben. 

Welcher war dein emotionalster Moment? 

Der Sikh Tempel in Delhi. Dort werden täglich 25.000 Menschen mit Essen versorgt. Und das kostenlos. Alles finanziert sich durch Spenden und freiwillige Helfer.  Doch wie das dort in diesem Tempel gelebt und umgesetzt wird, so pur – das hat mich tief berührt.  Zu sehen, wie dankbar und demütig die Menschen sind, sowohl die, denen Essen gereicht wird, als auch diejenige, die dort freiwillig arbeiten, wie es funktionieren kann, wenn man nur will und wie wenig es am Ende bedarf, hat mich zu Tränen gerührt.

Indien ist das Land der Geschichten – der zwischenmenschlichen Geschichten. Kannst du uns eine erzählen?

Ich würde da eigentlich bei meiner Geschichte aus dem Sikh Tempel bleiben. Mehr Zwischenmenschlichkeit, mehr good vibrations und mehr Mensch-für-Mensch geht eigentlich nicht.

Es war einfach unglaublich zu sehen, wie die Menschen dort – scheinbar frei von allem irdischen Verlangen, allen Dogmen und Gesellschaftshierarchien, wie dem Kastensytem in Indien – füreinander da sind, etwas tun, ihre Zeit und Kraft dafür geben, anderen zu helfen, sich für die Gemeinschaft zu engagieren und ein bisschen dazu beizutragen, das Leben von jemand anderem besser zu machen.

Indien kann man ja eigentlich auch nicht ohne ein bisschen Spiritualität bereisen. Warst du beim Yoga? Meditieren? Im Tempel?

Yoga und ich passen leider nicht zusammen. Haha … ihr würdet vor Lachen am Boden liegen, wenn ihr mich beim Yoga sehen würdet. 

Für mich waren die Gebetsflaggen ein wunderbarer farbenfroher Anblick, der in nur Indien zu erleben ist. Ob nun rund um Tempelanlagen, auf Bergpässen und Berggipfeln oder gar an Wohnhäusern – überall wehen die farbenfrohen Gebetsfahnen und strahlen eine mystische Anziehungskraft aus. (mehr zu den Gebetsfahnen

Was fasziniert dich an Indien?

Die Menschen. Zum einen diese unfassbare Masse an Menschen. Das war für mich sehr beeindruckend. Wie so viele Menschen den Alltag und das Leben miteinander gestalten, gefühlt ohne je die Chance zu haben, allein zu sein. Aber auch die tief in der Gesellschaft verwurzelte Religiosität und Spiritualität. Manchmal aber auch die blinde, devote Unterwerfung. Das ist so anderes, als in unserer westlichen Welt. Und nochmal eine hundertprozentige Steigerung zu anderen asiatischen Ländern. Das hat mich total fasziniert. Es gibt eine schier unerschöpfliche Anzahl an Göttern und Gottheiten, die das ganze Leben in Indien prägen.

Bamboo Retreat Hotel - image "Indien - was Sie erwartet und was Sie wissen müssen" 66
Jaipur Affentempel

Indien: Was für Tiere hast du gesehen?

Haufenweise Hunde, überall in Indien. Sie gehören aber dazu, werden gefüttert und dienen dazu, die Menschen zu bewachen. Dann Kühe an den absurdesten Plätzen. Auf der „Autobahn“, im Tempel, auf dem Kreisverkehr, auf dem Markt. Einfach überall. Die Kühe dürfen auch überall hin, weil sie heilig sind. Und Esel – sonst noch Affen, Pfaue und ein paar (wenige) Katzen. 

Beschreibe es in drei Worten. Indien ist …

… farbenfroh , pulsierend, atemberaubend!

Was war das schönste an dieser Reise?

Das Taj Mahal. Ein Anblick in voller größer und man spürt die Liebe des Gebäudes. Die Anlage und Blick zum Red Fort und natürlich mega leckeres indisches Essen.

Reisebericht Indien: Was hast du in Indien gelernt?

Jeder sollte mal nach Indien reisen. Die Menschen sind sehr offen, man merkt die Lebensfreude und die Offenheit der Menschen. 

Reisebericht Indien: Drei Dinge, die dich auf der Reise glücklich gemacht haben?

  • Das Essen und die Getränke (Abwarten und Teetrinken
  • Die Farben
  • Die Tempel und Gebäude 
  • und noch ein vierter Punkt: Die Menschen 

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