In Indien ist das Weiterkommen immer und überall ein großes Thema. Hier mal eine Auflistung wie man sich in Indien fortbewegen kann. 

1. Tiertransport

Staubige Strassen findet man in Indien überall. Gerade wäre das Ziel garnicht so weit weg, aber der nächste Bus fährt erst in einer Stunde. Da kommt der Bauer mit dem nettem  Turban und der Kuh gerade recht.  Ein echtes Erlebnis. Auf dem steilem Weg hinauf zum Fort Amber sitzt man dagegen gemütlich auf einer gepolstert Sitzbank auf 3t Lebensgewicht. Eine Kamelsafari, etwa in der Wüste Thar, hat den Vorteil von Abendteuer, Einzigartigkeit, Entschleundigung. 

2. Nostalgie pur – Zugfahrt

65.000 km Schienenstränge führen durchs Land. Günstiges ist es ganz sicher, Plätze sollte man im Voraus reservieren. Der Mountain Railways of Indien trägt die Auszeichnung seit 1999 und fährt in die verschiedenen Regionen und was dazukommt alle Züge wurden noch während der britischen Kolonialzeit gebaut. (Hier noch eine Geschichte zum Toy Train!)

3. Kettuvalam – Das genähte Boot.

Schiffstypen gibt es viele in Indien, auch kein wunder bei 900 km Wasserwege. „genähtes Boot“ weil die Planken früher mit Kokosfaserseilen zusammengebunden und mit Cashew-Öl abgedichtet wurden, ohne Nägel oder Verbundstoffen. Damals wurden noch Reis und Baumaterial durch die Kettuvalam transportiert. Heute ist zwar jedes Boot mit Nägel versehen, die Fahrt bleibt aber immer noch romatisch. 

4. Ambassador-Taxi 

4 Mio. mal gebaut und häufig als Taxi im Einsatz, tuckert das Abby durch Indien wie einst der Käfer durch Deutschland. In vielen Fällen sind die Taxis sehr altmodischen Taxametern ausgestattet, wodurch lästiges Verhandeln mit dem Fahrer nicht nötig ist. Es bleibt trotzdem zu hoffen, dass der Fahrer den Zielort kennt. 

5. Trishaw

Mopedtaxi, Motorische, Triketaxi oder TukTuk. Fast immer ein großartiges Erlebnis. Man braucht aber keine Angst haben, denn die Fahrer beherrschen ihr Fahrzeug, auch wenn es manchmal ganz schon knapp ist. 

6. Rikscha 

In Indien verkehren die meisten Rikscha weltweit. Erfunden wurden das Transportmittel von den Japanern. Die Fahrradrikscha wurden vielfach aus den Großstädten entfernt. Für viele Inder ist die Rikscha die Einnahmequelle der Familie. 

Mein Fazit zu den Verkehrsmitteln in Indien: 

Jedes dieser Fahrzeuge ist ein echtes Erlebnis, besonders beeindruckt war ich von den Fahrten mit den TukTuk. Man gewöhnt sich schnell an die zügige Fahrweise, auch wenn es manchmal ziemlich knapp war, hatte ich immer das Gefühl, dass ein Unfall hier nicht so schnell passiert. Also, rein ins Abenteuer!